Amtssprachen:
Niederländisch und Papiamento,
Französisch und Englisch werden
ebenfalls gesprochen.
Religion: Die Mehrheit
der Bevölkerung ist protestantisch,
es gibt auch katholische und jüdische
Glaubensgemeinschaften.
Geographie: Politisch gesehen
ist St. Maarten eine von drei Windward-Inseln
der Niederländischen Antillen;
geographisch gesehen zählt St.
Maarten zu den Leeward-Inseln der
Karibik und nimmt den Südteil
einer Insel in den Kleinen Antillen
ein, deren Norden zu Guadeloupe gehört
und St. Martin heißt. Diese
Insel liegt 8 km südlich von
Anguilla, 232 km östlich von
Puerto Rico und 56 km nördlich
von St. Eustatius.
St. Maarten besteht aus bewaldeten
Bergen, die von den weißen Sandstränden
zum Inselinneren hin ansteigen. Im
Westen weichen die Berge blauen Lagunen
und Salzebenen. Lage: Östliche
Karibik, Leeward-Inseln.
Fläche: 34 qkm. Bevölkerungszahl:
33.360 (2006).
Bevölkerungsdichte: 981 pro qkm. Hauptstadt: Philipsburg.
Einwohner: 1.340 (2006).
Verwaltungshauptstadt der Niederländischen
Antillen: Willemstad (Curaçao).
Einwohner: 98.340 (2006).
Staatsform:
Konstitutionelle parlamentarisch-demokratische
Monarchie. St. Maarten ist Teil der
Niederländischen Antillen, ebenso
wie Bonaire, Curaçao, Saba
und St. Eustatius.
Die Niederländischen Antillen,
Aruba und die Niederlande haben als
autonome Regionen mit interner Selbstverwaltung
den gleichen Status innerhalb des
niederländischen Königreiches.
Die niederländische Königin
wird durch einen Gouverneur vertreten,
während die Niederländischen
Antillen einen generalbevollmächtigten
Minister in die Regierung des Königreichs
entsenden.
Außen- und Verteidigungspolitik
werden vom Ministerrat des Königreiches
entschieden, in dem auch der entsandte
Minister der Niederländischen
Antillen vertreten ist. Sitz der Zentralregierung
der Niederländischen Antillen
ist Willemstad (Curaçao).
Das Parlament (Staten) der Inseln
ist zuständig für die innenpolitische
Gesetzgebung. Die Routineangelegenheiten
jeder Insel (Bonaire, Curaçao
und der Gruppe der Windward-Inseln)
werden vom jeweiligen Inselrat unter
der Aufsicht des Vizegouverneurs ausgeführt.
Die niederländische Seite, ist
im Prozess der Änderung in der
Satzung, die Regierung sucht mehr
Autonomie und will sich ab Dezember
2007 aus dem Verbund der Antillen
Staaten losen.
St. Martin
Amtssprache: Französisch,
daneben werden auch Kreolisch und
Englisch gesprochen. Religion: Überwiegend
römisch-katholisch,
eine protestantische Minderheit und
andere.
Ortszeit: MEZ 5.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt
im Winter
-5 Std. und im Sommer -6 Std.
Netzspannung(FR):
220 V, 50 Hz.
Adapter meist nicht erforderlich. Lage: Karibik, Leeward-Inseln. Fläche: St.
Martin 53 qkm.
Hauptstadt: Marigot Verwaltungssitz:
Basse-Terre
Französisches Übersee Departement
(Départements d'outre-mer)
mit vier Abgeordneten in der französischen
Nationalversammlung und zwei Senatoren
im Senat.
Interne Angelegenheiten werden vom
Conseil général (42
Mitglieder) wahrgenommen.
Staatsoberhaupt:
Staatschef: Nicolas Sarkozy, seit
Mai 2007. Frankreich wird durch den
Präfekten Jean-Jacques Brot seit
Mai 2006 vertreten.
Die französische Seite ist im
Prozess der Änderung ihrer Satzung,
durch die ab Dezember 2007 Saint Martin
nicht mehr von Guadeloupe äbhangig
sein wird, sondern eine autonome Verwaltung
hat, die dann direkt Frankreich unterstellt
sein wird.
History
& Kultur
Entdeckt wurde die Insel von Kolumbus
am 11. November 1493, dem Namenstag
des Heiligen Martin. Den Namen trägt
sie gleich in zwei Sprachen. Saint
Martin nennen die Franzosen ihren
Teil der Insel, Sint Maarten sagen
die Niederländer zu der etwas
kleineren Inselhälfte, die ihnen
untersteht. Die beiden Inselhauptstädte,
das niederländische Philipsburg
und das französische Marigot,
haben einiges gemeinsam. In beiden
Orten erstrahlen die Holzhäuser
im Kolonialstil in den schönsten
Pastelltönen und beide erinnern
stark an die Heimat ihrer jeweiligen
Kolonialherren.
Obwohl es sich defakto beim Französischen
St. Martin und dem Niederländischen
St. Maarten in der Tat um zwei verschiedene
Länder handelt, teilen sie sich
eine einzelne kleine Insel und haben
zusammen eine Bevölkerung von
über 69000 Menschen. Die Grenze
zwischen der niederländischen
und der französischen Seite der
Insel ist kaum wahrnehmbar.
Beide Seiten haben eine ähnliche,
faszinierende Kultur afrikanischen
und europaischen Ursprungs, aber jede
Seite hat seine eigenen charakteristischen
Merkmale. Religion, Sprache, Küche
und Musik sind ahnlich und doch verschieden.
Die Ureinwohner von St. Martin können
ihre Wurzeln zurückverfolgen nach
Afrika, den Niederlanden oder Frankreich.
Die Insel war ein Kreuzweg in die Neue
Welt. Niederländische, französische
und britische Händler fassten Fuss
auf der Insel.
In den vergangenen 20 Jahren haben Einwanderer
die Insel entdeckt. Nach wie vor zieht
der Wunsch nach besseren Arbeitsverhältnissen
Bewohner anderer karibischer Inseln
und der klassische
Traum vom Aussteigen Europäer
und Amerikaner an
Mittlerweile wird die einheimische Bevölkerung
der Kreolen zahlenmäßig stark
von den Einwanderen dominiert.
Auf nur 96 Quadratkilometern drücken
heute Lokalbevölkerung, Immigranten
aus über 120 Nationen und auch
Touristen Sint Maarten ihren persönlichen
Stempel auf.
Der Rhythmus der Karibik ist in der
ganzen Welt bekannt. Nirgendwo sonst
auf der Welt gibt es so große
Vielfalt von Musikstilen wie in der
Karibik. Zur Musik die ursprünglich
aus der Karibik stammt gehören
Calypso, Merengue, soca, zouk, Reggae.
Die Rhythmen habe afrikanischen Wurzeln
was sich durch die alles bestimmenden
Trommeln ausdrueckt.
Fun things
to do and to see on while you're vacationing on St.Martin