Neustart
in St. Martin, Karibik
Seite 2
In den ersten Wochen haben wir die
Insel mit dem lokalen Bus erkundet.
Hier ein paar Worte zu den öffentlichen
Transportmitteln: Die Busse befördern
je nach Größe der Wagen 6 bis 40 Personen.
Der Preis ist gering, z.B. die Fahrt
von Marigot bis Philipsburg (holländische
Hauptstadt), ca 15 km, kostet 2 Dollar,
alle kürzeren Fahrten 1 Dollar pro
Person, Kinder zahlen die Hälfte.
Man stellt sich einfach an die Straße
(manchmal gibt es auch ausgewiesene
Haltestellen (Busstop) und gibt dem
Fahrer mit einer kurzen Armbewegung
ein Zeichen. Die Busse haben bestimmte
Ziele, z.B. Marigot bis Philipsburg
oder bis Mullet Bay, etc. Diese Strecken
fahren sie unhaltsam auf und ab und
halten nur um Passagiere ein- oder
aussteigen zu lassen. Solche einfachen,
geraden Wege sind so also gut zu bewältigen,
längere allerdings bedeuten desöfteren
umzusteigen und erneut auf den Bus
zu warten. Selbstverständlich fahren
hier auch
Taxis.
Eine Taxifahrt vom Flughafen Princess
Juliana Airport (holländische Seite)
nach Marigot kostet ca. 15 US Dollar.

Eine weitere Alternative ist natürlich
einen Mietwagen zu nehmen. Es gibt
diverse Car Rentals, die überall vertreten
sind. Hertz, Avis, alle sind sie da.
Aber auch mit den lokalen Firmen haben
wir gute Erfahrungen gemacht, so z.B.
Xtreme,
Sandy Ground, Marigot, Preis für einen
Kompaktwagen Hyundai Geetz, 5türer
im August 07 Euro 25,00pro Tag + Versicherung
(10,00 Euro) + Taxes (5%). Oft kann
man hier auch noch verhandeln, z.b.
wenn man den Wagen länger benötigt,
dann sprich mit Eddy. Sehr nette Leute.
Bei
Discount
Carrental in Sandy Ground liegen
die Monatstarife bei 450.00 EUR; rufen
Sie Claude direct an - er spricht
Deutsch oder buchen Sie über seine
Website.
Um etwas flexibler zu werden, haben
wir - natürlich - auch durch die "Week"
nach einem gebrauchten Wagen gesucht
und sind schnell fündig geworden.
An- und umgemeldet werden Autos auf
der französischen Seite bei der Anmeldebehörde
"Bureau de l'état civil et de la circulation"
. Der
Kraftfahrzeugbrief heißt
hier "Carte Grise", einen
KFZ-Schein gibt es nicht. Bitte gleich
bei Ankunft eine Nummer für die Warteschlange
ziehen!. Der Schalter links verteilt
die Formulare und prüft die Unterlagen
auf Vollständigkeit. Es werden benötigt:
Originale der alten Carte Grise (Voreigentümer)
und des Kaufvertrages, Kopien des
Reisepasses, des Wohnungsmietvertrages
(oder Strom- Wasser oder Telefonrechnung!)
als Nachweis für ihren Aufenthalt
hier.
Die neue Carte Gris kostet (Stand
Sept. 2007) Euro 54 und ist am Nebenschalter
zu bezahlen. Achtung: Es werden keine
Dollar akzeptiert und keine Kopien
erstellt!. Entsprechende Schilder
hängen eindeutig aus. Es wird an den
Schaltern meist nur Französisch gesprochen,
beim Ausfüllen der Formulare ergänzen
die Damen und Herren des Amtes aber
auch die Daten oder sie bitten Ihren
Sitznachbarn, denn die meisten sprechen
hier auch englisch und helfen gerne.

Der "
TÜV", die technische
Inspektion also, erfolgt hier über
die "Veritas Auto Saint Martin SARL"
(
Controle Technique Automobile).
Am besten telefonisch einen Termin
ausmachen, dann entfallen die Wartezeiten.
Dauer ca. 30 Minuten , Kosten Euro
76,00. Und wie das so ist, manchmal
gibt es gute und manchmal schlechte
Tage. So müssen wir zur Nachuntersuchung,
da bei unserem Nummernschild bei dem
A und der 0 jeweils die gelben Innenpunkte
fehlen und der Fahrersitz klemmte.
Für die Behebung der Mängel haben
wir 2 Monate Zeit.
Versicherungsunternehmen gibt es hier
auch wie Sand am Meer, so kann man
sich vorher gut informieren und seine
persönlichen Bedürfnisse besprechen.
Man wird in die höchste Stufe eingestuft,
wenn man keinen Nachweis mitbringt,
mit welchen Prozenten man vorher gefahren
ist. Also unbedingt ein Schreiben
der Versicherung besorgen, aus dem
die Prozente hervorgehen. Dann kann
man eine Menge Geld sparen. Sehr bekannt
ist hier die Nagico, National General
Insurance Corp. N.V., mit Hauptsitz
in Philipsburg. Es werden - bis jetzt
- keine Steuern auf das Auto erhoben.